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Auf der Handlungsebene „Ausschöpfung des Rekrutierungspotentials für Gesundheitsberufe“ stehen die folgenden Massnahmen zur Verfügung:
- Berufskommunikation
Durch eine aktive Berufskommunikation, die Information und Werbung umfasst, sollen alle möglichen Zielgruppen (Jugendliche und junge Erwachsene, Wiedereinsteigende, Quereinsteigende) angesprochen werden.
- Einblick in die Welt der Gesundheitsberufe
Interessentinnen für Gesundheitsberufe müssen geeignete Möglichkeiten haben, Einblicke in die Welt der Gesundheitsberufe zu gewinnen. Dazu gehören Schnupperangebote, Berufswahlpraktika, Einblickstage für bestimmte Zielgruppen, Tage der offenen Tür und vergleichbare Angebote.
- Erleichterung des Wiedereinstiegs
Zu den Massnahmen zur Erleichterung des Wiedereinstiegs gehören vorab Bildungsangebote für Wiedereinsteigende auf allen Qualifikationsstufen. Diese Bildungsangebote müssen den Transfer zwischen schulischer Bildung und praktischer Anwendung gewährleisten.
- Gewinnen von Quereinsteigenden
Quereinsteigende sollen und können auf allen Bildungsstufen gewonnen werden. Dies setzt entsprechende Ausbildungsangebote voraus. Diese müssen zeitlich und inhaltlich attraktiv sein.
Ausbildungen für Quereinsteigende müssen das wirtschaftliche Überleben der Auszubildenden gewährleisten. Dies setzt einen erhöhten, auf die Situation der Quereinsteigenden zugeschnittenen Studierendenlohn oder berufsbegleitende Ausbildungen, kombiniert mit der Anstellung der Studierenden durch einen Betrieb, voraus.
- Nicht formalisierte Einstiege in das Gesundheitswesen
Neben Wiedereinsteigenden und Quereinsteigenden in formalisierte Ausbildungen sollen auch Interessentinnen, die nach Abschluss der Familienphase auf einfachem Weg ohne formalisierte Bildung (wieder) eine Berufstätigkeit aufnehmen möchten, erreicht werden.
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