Aktuell - Corona

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Laufend aktualisierte Informationen im Zusammenhang mit der Ausbildung im Gesundheitsbereich

Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung: Lösungsvorschlag für den Gesundheits- und Sozialbereich

01.04.2020 - Unter der Federführung des Steuergremiums Berufsbildung 2030 (SBFI, Schweiz. Berufsbildungsämterkonferenz, Schweiz. Arbeitgeberverband, Schweiz. Gewerbeverband, Schweiz. Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse) hat eine verbundpartnerschaftliche Arbeitsgruppe einen Lösungsvorschlag für Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung erarbeitet. Dieser Lösungsvorschlag wird im Dokument "Vereinbarung der Verbundpartner der Berufsbildung über ein angepasstes Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung 2020" beschrieben. Der Vorschlag beinhaltet drei Varianten.

OdASanté und SAVOIRSOCIAL nehmen Bezug auf diesen Lösungsvorschlag. Für beide nationalen Dach-Organisationen steht fest, dass nur Variante 3 (a / b) für den Gesundheits- und Sozialbereich infrage kommt, da in einigen Kantonen und Institutionen eine Durchführung der individuellen praktischen Arbeit (IPA) oder der vorgegebenen praktischen Arbeit (VPA) nicht möglich ist.

Die Details dazu sind dem Schreiben von OdASanté und SAVOIRSOCIAL "Information Qualifikationsverfahren berufliche Grundbildungen AGS, FaGe und FaBe" vom 1. April 2020 zu entnehmen.

 

Ausbildung zum Medinzinproduktetechnologen / zur Medizinproduktetechnologin wird regulär weitergeführt

30.03.2020 - OdASanté und die Schweizerische Gesellschaft für Sterilgutversorgung SGSV halten fest, dass die Ausbildung zum Medizinproduktetechnologen / zur Medizinproduktetechnologin EFZ weitgehend regulär weitergeführt werden kann. In allen Sprachregionen findet der Schulbetrieb über Home-Schooling statt. In den Betrieben werden die Lernenden unter Einhaltung der generell verschärften Hygienemassnahmen gemäss Bildungsplan ausgebildet. Gegenwärtig sehen OdASanté und die SGSV hier keinen Handlungsbedarf. Sollte die Situation es erfordern, können Betriebe eigene, spezielle Massnahmen ergreifen.

Merkblatt von OdASanté und der SGSV vom 30.03.2020

 

2. Aufruf der Verbundpartner an die Bildungsakteure

19.03.2020 - Das neue Coronavirus wirkt sich auch auf die Qualifikationsverfahren der beruflichen Grundbildung («Lehrabschlussprüfungen») aus. Die Berufslernenden sollen trotz Coronavirus wie in den Vorjahren ihren Lehrabschluss mit einem eidg. Fähigkeitszeugnis bzw. einem eidg. Berufsattest realisieren können. Dies gilt auch für die Berufsmaturität. Die Arbeiten für ein national abgestimmtes und auf die gegebenen Umstände angepasstes Verfahren laufen auf Hochtouren. Die Verbundpartner der Berufsbildung haben sich am 19. März 2020 auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt. Gesundheit und Schutz stehen auch in der Berufsbildung an oberster Stelle.

Informationsschreiben vom 19.03.2020

 

Einsatz von Auszubildenden im Pflegealltag

19.03.2020 – Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus wird in der Schweiz der Einsatz von Lernenden und Studierenden im Pflegebereich geprüft. Sie können am Arbeitsplatz eine echte Ressource darstellen. Als Trägerin der Bildungsverordnungen und Rahmenlehrpläne im Pflegebereich (und übergeordnet im Gesundheitsbereich) sieht OdASanté nach Rücksprache mit den Bildungsanbietern die Dringlichkeit, was den Einsatz von Lernenden und Studierenden betrifft. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Lernenden und Studierenden von erfahrenen / autorisierten Fachkräften angeleitet werden.

Empfehlung von OdASanté vom 19.03.2020

 

1. Aufruf der Verbundpartner an die Berufsbildungsakteure

17.3.2020 – Die Schweiz befindet sich in einer ausserordentlichen Lage, die sich jederzeit ändern kann. Die aktuelle Situation wirkt sich auch stark auf die Berufsbildung aus und führt insbesondere zu zahlreichen Vollzugsfragen. Die Verbundpartner der Berufsbildung (Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt) haben sich am Dienstag, 17. März 2020, auf ein gemeinsames, nationales Vorgehen geeinigt.

Informationsschreiben vom 17.03.2020

 

Mitteilungen zu wirtschaftlichen Hilfen

Coronavirus: Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

20.03.2020 - Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Der nächste Schritt ist nun der Einbezug des Parlaments. Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) wird anfangs nächster Woche darüber befinden. Ziel der auf verschiedene Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen. Auch im Kultur- und Sportbereich wurden Massnahmen ergriffen, um Konkurse zu verhindern und einschneidende finanziellen Folgen abzufedern.

Medienmitteilung des Bundes vom 20.03.2020

 

Mitteilungen der Behörden

Empfehlung des Bundesrates

Bleiben Sie zu Hause, insbesondere, wenn Sie alt oder krank sind. Es sei denn, Sie müssen zur Arbeit gehen und können nicht von zu Hause aus arbeiten; es sei denn, Sie müssen zum Arzt oder zur Apotheke gehen; es sei denn, Sie müssen Lebensmittel einkaufen oder jemandem helfen.

Weitere Informationen: www.bag.admin.ch

 

Informationen des SBFI

Das neue Coronavirus wirkt sich auch auf den Bildungs-, Forschungs- und Innovationsbereich in der Schweiz aus.

Auf der Seite des Staatssekretariates für Bildung, Forschung und Innovation SBFI finden Sie nützliche Informationen: www.sbfi.admin.ch