Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ

Die dreijährige Lehre bereitet die Lernenden gezielt auf die Ausübung eines anerkannten Berufes vor. Die Ausbildung wird mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis EFZ abgeschlossen. Zudem ist ein EFZ auch Wegbereiter für Ausbildungsgänge der höheren Berufsbildung.

Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ

Die dreijährige berufliche Grundbildung Fachfrau/-mann Gesundheit (FaGe) schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI hat die revidierte Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau-/mann Gesundheit per 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt.

Auf gesundheitsberufe.ch wird der Beruf näher beschrieben.
Informationen zum Kompetenzvergleich Hauspfleger/-in EFZ – FaGe EFZ finden Sie hier.

Ausbildungshandbuch und Lehrmittel FaGe

Als konkrete Ausbildungsgrundlage steht das Ausbildungshandbuch zur Verfügung, das nebst der Bildungsverordnung und dem Bildungsplan auch das Bildungsprogramm, einen Modell-Lehrgang und viele weitere Ressourcen umfasst. Davon abgeleitet wurde ein entsprechendes Lehrmittel erarbeitet. Ausbildungshandbuch und Lehrmittel FaGe können beim Careum Verlag bestellt werden.

Downloads zum Ausbildungshandbuch FaGe (Version 2017)

  • Bildungsverordnung Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ - enthält alle rechtsetzenden Elemente der beruflichen Grundbildung FaGe EFZ, u.a. Berufsbild und Ausbildungsdauer, Ziele und Anforderungen, Umfang der Bildung an den einzelnen Lernorten, Qualifikationsverfahren
  • Bildungsplan Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ - beschreibt die von den Lernenden bis zum Abschluss der Qualifikation zu erwerbenden Handlungskompetenzen
  • Anhang 2 zum Bildungsplan FaGe EFZ - begleitende Massnahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie Beilage zu Anhang 2 - Richtlinie zum Transfer von Klient/-innen und allgemeine Lastenhandhabung

Downloads zum Ausbildungshandbuch FaGe (Version 2009)

  • Bildungsverordnung Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ, Version vom 13. November 2008
  • Bildungsplan Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ, Version vom 13. November 2008, Änderungen vom 30. Oktober 2009 sowie vom 1. Juli 2011

Begleitung in der beruflichen Praxis / Lerndokumentation

In der Lerndokumentation halten Lernende und Ausbildende der Praxis den Lernprozess fest. Sie dient gleichzeitig der Beurteilung der beruflichen Praxis während der Ausbildung zur/zum FaGe. Die Lerndokumentation enthält den Modell-Lehrgang mit Verlaufsdokumentation, Kompetenznachweise, das Lernjournal, strukturierte Besprechungen Lernende/-r – Berufsbildner/-in sowie den Bildungsbericht der/des Bildungsverantwortlichen.

Downloads für die Begleitung in der beruflichen Praxis / Lerndokumentation (ab 2017)

  • Modell-Lehrgang Praxis mit Verlaufsdokumentation
  • Leitfaden zu den Kompetenznachweisen Praxis / Kompetenznachweise - Überprüfung, ob die/der Lernende über die verlangten Ressourcen verfügt, die für die fachlich korrekte Durchführung der geprüften Handlungskompetenz erforderlich sind
  • Formular Lernjournal FaGe - „Tagebuch“, laufend geführt durch die/den Lernende/-n
  • Formular Strukturierte Besprechungen Lernende/-r – verantwortliche/-r Berufsbildner/-in
  • Formular Bildungsbericht FaGe - Einschätzung des Entwicklungsstands der/des Lernenden, verfasst je Ende Semester bzw. Ende Praktikum durch den/die Bildungsverantwortliche/-n
    (Hinweise zu den Unterlagen: Alle Formulare können elektronisch ausgefüllt und gespeichert werden. Jeweils auf der ersten Seite (unten) der Formulare können Sie Ihr Logo oder Schriftzug einfügen (Format: .jpg oder .gif. / Grösse: 360 x 60 px. oder Seitenverhältnis 6:1). Bei den Formularen Bildungsbericht, strukturierte Besprechung und Kompetenznachweis (Seite 1) können Sie beim Abschnitt „Unterschriften“, die Unterschrift direkt elektronisch einfügen.)

Downloads für die Begleitung in der beruflichen Praxis / Lerndokumentation gemäss Bildungsgrundlagen 2009 (bis spätestens 2020)

Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität SKBQ FaGe

Zuständig für die Sicherung der Aktualität der Bildungsgrundlagen Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ ist die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität SKBQ FaGe.

Geschäftsreglement SKBQ FaGe

Mitglieder SKBQ FaGe

Qualifikationsverfahren

OdASanté setzt zwecks jährlicher Durchführung des Qualifikationsverfahrens eine Arbeitsgruppe Individuelle Praktische Arbeit (IPA) für die Bereitstellung der Dokumente für die praktische Prüfung sowie eine Arbeitsgruppe Berufskenntnisse (BK) für die Erstellung der Prüfungsaufgaben für die schriftliche Prüfung ein. In Zusammenarbeit mit dem SDBB erarbeiten die beiden Arbeitsgruppen die einzelnen Teile des Qualifikationsverfahrens.

Mitglieder der Arbeitsgruppe QV BK Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ

Mitglieder der Arbeitsgruppe QV IPA Fachfrau/-mann Gesundheit EFZ

Downloads zum Qualifikationsverfahren bis und mit 2019 (gemäss Bildungsgrundlagen 2009)

Downloads zum Qualifikationsverfahren ab 2020 (gemäss Bildungsgrundlagen 2017)

Medizinproduktetechnologe-in

In enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Sterilgutversorgung SGSV führt OdASanté per August 2018 einen neuen Beruf im Bereich der Zentralsterilisation ZSVA ein: „Medizinproduktetechnologe / Medizinproduktetechnologin EFZ“ lautet die Bezeichnung dieses Berufs.

Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI hat die Verordnung über die neue berufliche Grundbildung Medizinproduktetechnologe/-in EFZ erlassen. Sie tritt am 1. Januar 2018 in Kraft.

Auf gesundheitsberufe.ch wird der neue Beruf näher beschrieben.

Downloads

Mindestvoraussetzungen Lehrbetriebe MPT

Downloads zum Ausbildungshandbuch

Bildungsverordnung

Bildungsplan

Lerndokumentation für die Begleitung der beruflichen Praxis

Lernjournale  1/E2  2/C3  3/B2  4/B3  5/C2  6/C1  7/A2  8/D1  9/D3  10/A4

Lernjournal - Erläuterungen

Bildungsbericht

Podologe-in

Die Konzeption der Podologieausbildung ist in der Deutsch- und der Westschweiz unterschiedlich. Während in der Deutschschweiz die Grundausbildung zur Podologin respektive zum Podologe EFZ möglich ist, findet die Ausbildung in der Romandie ausschliesslich auf Tertiärstufe statt.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Schweizerischen Podologen-Verband und der Société Suisse des Podologues.