Höhere Berufsbildung und Hochschulen

Die Ausbildungen der höheren Berufsbildung sind in der schweizerischen Bildungssystematik auf der Tertiärstufe positioniert. Die Tertiärstufe ist wiederum unterteilt in:

  • Tertiärstufe A: Fachhochschulen und universitäre Hochschulen
  • Tertiärstufe B: höhere Berufsbildung

Die höhere Berufsbildung setzt einen beruflichen oder schulischen Abschluss der Sekundarstufe II voraus, d.h. ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, den Abschluss einer höheren schulischen Allgemeinbildung (z.B. Gymnasium, Fachmittelschule) oder eine gleichwertige Qualifikation (BBG, Art. 26, Abs. 2). Die höhere Berufsbildung verbindet solide praktische Fähigkeiten mit fundierten theoretischen Fachkenntnissen. Sie dient der Vermittlung und dem Erwerb von Qualifikationen, die für die Ausübung einer anspruchsvolleren oder einer verantwortungsvolleren Tätigkeit erforderlich sind (BBG Art. 26, Abs. 1).

Die höhere Berufsbildung wird erworben durch (BBG Art. 27)

  • eine eidgenössische Berufsprüfung (BP) oder eine eidgenössische höhere Fachprüfung (HFP)
  • eine eidgenössisch anerkannte Bildung an einer höheren Fachschule (HF)

Weiterführende Informationen zum Thema

Informationen zur Höheren Berufsbildung der Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI

Informationen zu den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen finden Sie in der Rubrik Gesetze & Verordnungen