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02.07.2017
Bildungspolitik

Aktuelle Statistik zu den Ausbildungen im Gesundheitsbereich

2016 haben schweizweit 4091 Fachmänner und Fachfrauen Gesundheit ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Das sind 204 respektive 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales beträgt die Zunahme 19.8 Prozent oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: 737 im 2015, 883 im 2016. Die Lage auf Tertiärstufe bleibt - gemäss den aktuell verfügbaren Zahlen - in etwa stabil.

Im ersten Halbjahr 2017 hat das Bundesamt für Statistik (BFS) etappenweise die neusten Zahlen zu den Berufsbildungsabschlüssen auf Sekundarstufe II und auf Tertiärstufe sowie die Zahlen zu den Eintritten in eine Ausbildung im Gesundheitsbereich veröffentlicht. (Die Statistik ist nahezu komplett: Es fehlen einzig die Eintrittszahlen für das Jahr 2016 in eine Ausbildung auf Stufe HF. Diese Zahlen wird das BFS voraussichtlich im März/April 2018 publizieren.)

Zunahme auf Sekundarstufe II

Erfreulich ist die Zunahme der bestandenen Prüfungen auf Sekundarstufe II: 2016 haben bei den Fachmännern und Fachfrauen Gesundheit im Vergleich zum Vorjahr 5 Prozent mehr ein EFZ erlangt. Bei den Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales beträgt die Zunahme 19.8 Prozent.

Auf Tertiärstufe A und B bleiben die Zahlen der Abschlüsse bei den medizinisch-technischen und medizinisch-therapeutischen Berufen in etwa stabil. Rückläufig sind die Abschlüsse im Bereich der dipl. Pflege HF. Beim BSc Pflege (Fachhochschule) lässt sich hingegen eine Zunahme von 869 auf 915 feststellen.

Zunahme auch bei den Eintritten

Bei den Eintritten setzt sich die Tendenz nach oben fort: 2016 haben 4563 ihre Lehre zum Fachmann / zur Fachfrau Gesundheit aufgenommen, was einer Zunahme von zirka 10 Prozent entspricht. Leicht zugenommen hat auch die Zahl der angehenden Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales: 2016 haben 963 mit ihrer Ausbildung begonnen, das sind 1.4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ausserdem: Beim BSc Pflege konnte die Zahl der Neueintritte um 4.3 Prozent gesteigert werden, also von 1190 auf 1241.

Die Zahlentabelle finden Sie hier (PDF). Sie berücksichtigt die Jahre von 2014 bis 2016.