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29.04.2019
Bildungspolitik

OdASanté trifft österreichische Arbeits- und Sozialministerin

Die österreichische Bundesministerin Beate Hartinger-Klein traf sich am 29. April 2019 in der Geschäftsstelle der OdA Gesundheit Zürich mit Urs Sieber, Geschäftsführer von OdASanté, und Petra Morosini, Leitung Bildung bei der OdA Gesundheit Zürich. Im Rahmen eines rund eineinhalbstündigen Austausches informierte sie sich über das Schweizer Bildungssystem und die Rolle des Berufs des Fachmanns / der Fachfrau Gesundheit.

Haben sich am 29. April 2019 in den Räumen der OdA Gesundheit Zürich getroffen (v.l.): Mag.a Beate Hartinger-Klein, Österreichische Bundesministerin, Urs Sieber, Geschäftsführer von OdASanté, Petra Morosini, Leitung Bildung OdA G ZH, Mag. Volker Knestel, Leiter Ministerbüro.

 

Auf Einladung von Alain Berset, Bundesrat und Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern EDI, fanden sich am 29. April 2019 die österreichische Arbeits- und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein sowie ihre Amtskolleginnen und -kollegen Mauro Pedrazzini aus Liechtenstein, Romain Schneider aus Luxemburg und Staatssekretär Rolf Schmachtenberg aus Deutschland in Zürich ein, um eine gemeinsame Erklärung zur digitalen Transformation der Arbeitswelt zu unterzeichnen.

Fachaustausch mit der Branche

Beate Hartinger-Klein verband ihren Besuch in der Schweiz mit einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Branchen- und Fachorganisationen und Verbänden. Urs Sieber und Petra Morosini informierten Beate Hartinger-Klein und den Leiter des Ministerbüros Volker Knestel in den Räumen der Geschäftsstelle der OdA Gesundheit Zürich über die Bildungssystematik im Gesundheitsbereich. Im Fokus stand die berufliche Grundbildung zum Fachmann / zur Fachfrau Gesundheit EFZ. Hartinger-Klein zeigte sich beeindruckt vom Erfolgsmodell "Berufliche Grundbildung" und insbesondere vom Beruf des Fachmanns / der Fachfrau Gesundheit.

Beruf des Fachmanns / der Fachfrau Gesundheit nach wie vor beliebt

Tatsächlich steht der Beruf des Fachmanns / der Fachfrau Gesundheit EFZ seit Jahren auf Platz drei der meistgewählten beruflichen Grundbildungen. Gemäss den jüngsten Informationen des Bundesamtes für Statistik hat 2018 die Zahl der Eintritte in die Ausbildung – im Vergleich zum Vorjahr – um ein halbes Prozent zugenommen. Insgesamt haben 4814 Männer und Frauen mit der Ausbildung begonnen.

Bei den Abschlüssen betrug die Zunahme 5.1 Prozent. 4464 neue Fachmänner und Fachfrauen Gesundheit haben 2018 ihr EFZ entgegennehmen dürfen.

Branche zufrieden mit der Entwicklung

Gemäss Urs Sieber sei die Entwicklung nach wie vor im Sinne der Branche: "Auch wenn sich die Zahl der Eintritte etwas einzupendeln scheint, ist der Zulauf nach wie vor hoch. Die Betriebe haben in den vergangenen Jahren viele Ausbildungsplätze geschaffen und gleichzeitig die Qualität der Ausbildung auf einem Top Level halten können. Wir dürfen zurecht von einem Erfolgsberuf sprechen, der zur Personalsicherung im Gesundheitsbereich massgeblich beiträgt."