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01.06.2017
Nachdiplomstudium - Anästhesie-, Intensiv-, Notfallpflege

Zunahme bei den Studieneintritten AIN

2016 hat die Zahl der Neueintritte in das Nachdiplomstudium HF in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege AIN im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent zugenommen. Dies geht aus der jährlichen Datenerhebung von OdASanté hervor.

Die Geschäftsstelle von OdASanté hat Anfang 2017 bei den Schweizer Bildungsanbietern eines Nachdiplomstudiums HF in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege AIN die jährliche Datenerhebung zum vergangenen Ausbildungsjahr durchgeführt. Die Ergebnisse der Auswertung liegen nun vor.

Abschlüsse

Die Zahl der bestandenen AIN-Diplomexamen bleibt in etwa stabil. 2015 waren es 442, 2016 447.

Abbruchquote

Die jährliche Abbruchquote hat im Vergleich zu 2015 leicht abgenommen und beträgt heute 16 Prozent. Die häufigsten Gründe, welche zu einem Abbruch der Weiterbildung führen, sind:

  • ungenügende fachliche Leistungen
  • wiederholtes Nichtbestehen der Semesterqualifikation

Zahl der Wiederholungen von Diplomexamen

Die Zahl der Wiederholungen von Diplomexamen hat von 72 im 2015 auf 61 im 2016 leicht abgenommen. Die Diplomarbeit stellt für einen Teil der Studierenden eine Herausforderung dar. Die Misserfolgsquote bleibt stabil (2015: 41; 2016: 43). Die Zahl der definitiv nicht bestandenen Diplomexamen ist mit weniger als zwei Prozent gering.

Zum NDS AIN zugelassene RettungssanitäterInnen und Hebammen

Die Zahl der zur AIN-Weiterbildung zugelassenen RettungssanitäterInnen steigt von Jahr zu Jahr, bleibt aber gering: 12 haben im 2016 ihr Studium begonnen. Die RettungssanitäterInnen interessieren sich mehrheitlich für den Bereich Anästhesiepflege. Für Hebammen scheint die AIN-Weiterbildung nach wie vor keine Option darzustellen: Anmeldungen von Hebammen sind auch 2016 keine eingegangen.

Ausführliche Informationen

Für detaillierte Informationen bitten wir Sie, die Auswertung der Datenerhebung 2016 zu konsultieren. Diese finden Sie hier.